“Gott sei …” – Segenswünsche

Heute mal ein Post mit einem Segenswunsch für alle (Pilger). Mit dem wird man, wenn man denn will, auch von Waltraud in Neubelgern wieder auf den Weg geschickt.

Gott sei vor dir, Weiterlesen

Tag 8: Großenhain – Riesa (- Dresden)

Die Nacht hält das, was der Abend versprochen hat: ein ruhiger, angenehmer, traumloser Schlaf. Als ich munter werde, hört man leisen Regen durchs halbgeöffnete Fenster. Ich liege noch eine Weile im Bett. Mein letzter Pilgertag beginnt. Weiterlesen

Tag 7: Schönfeld – Großenhain

Am nächsten Morgen steht ein gemeinsames Frühstück an. Ich, gewohnt maulfaul und ein wenig gruppenüberdrüssig, bin froh durch meinen Kirchenbesuch gekonnt den gemeinsamen Aufbrauch umgehen zu können. Ich glaube zwar, die Dresdnerin würde mich gern in den Gottesdienst begleiten, aber das würde ihr zu spät. Kann ich verstehen, auch ich bin gespannt, wie es sich laufen wird, wenn man sich erst mittags auf den Weg macht. Weiterlesen

Tag 6: ein “freier” Nachmittag in Schönfeld

Ich beobachte die Hochzeitsgesellschaft. Das Brautpaar allerdings entdecke ich nicht. Findet die Trauung jetzt gerade statt? Aber wieso warten die dann alle draußen? Naja, ist ja eigentlich egal. Das Bild ist recht typisch für eine Hochzeitsfeier: unglückliche kleine Jungen im Anzug, die sich noch nicht trauen zu toben und kleine Prinzessinnen, die noch peinlich genau darauf achten, die weißen Strümpfe nicht schmutzig zu machen (beides wird sich in einer halben Stunde erledigt haben), gelangweilte Jugendliche, sich streitende Ehepaare, gerührte Großeltern, hektisch umher laufende Tanten, abseits stehende, Zigarette rauchende Onkel. Weiterlesen

Tag 6: Königsbrück – Schönfeld

6 Uhr! Und der Erste steht auf… Ich fühl mich wie erschlagen. Irgendeiner hat immer geschnarcht, sich hin und her gewälzt, geseufzt.
Ich lass die beiden Männer zuerst ins Bad gehen. Die brauchen aber lange für ihre drei Haare. Also bleib ich noch eine Weile im Schlafsack liegen und spüre dem unruhigen Schlaf nach.

Ich bin froh, dass es hier im Bad keinen Spiegel gibt. Heut will ich mich echt nicht sehen. Ich packe meine Sachen zusammen und dann geht es zu einem der vom Pfarrer empfohlenen Bäcker frühstücken. Die Männer sind schon weg, die Dresdnerin noch nicht soweit. Schön, hab ich meine Ruhe beim Frühstück. Weiterlesen

Exkurs: Großenhain

Ich will nicht vorgreifen, schließlich brauch ich ja noch zwei Tage bis Großenhain ;)
Aber ich hab im Forum zum Ökumenischen Pilgerweg diesen Eintrag gefunden und finde, der sollte hier mal verlinkt werden. Weiterlesen

Tag 5: Ein Nachmittag in Königsbrück

Als die Pilgerin vom Duschen zurückkommt, unterhalten wir uns ein wenig. Sie kommt wie ich aus Dresden und will nach einem Schicksalsschlag das Pilgern für sich entdecken. Sie hat in einer Herberge zwischen Panschwitz und Kamenz übernachtet und ist heute morgen mit dem Bus bis Kamenz gefahren.

Ich fühle mich frisch und fit. Dass ich heute fast nie auf Asphalt laufen musste, hat mir wirklich gut getan. Hm, wieder etwas, was ich brauchte und gekriegt habe.
Und so breche ich auf zur Stadtbesichtigung. Ich war bisher noch nie in Königsbrück und was ich bis jetzt heute gesehen habe, gefällt mir gut. Ein hübsches, kleines Städtchen. Weiterlesen

Tag 5: Kamenz – Königsbrück

Die Nacht war fantastisch. Ein traumloser und langer Schlaf. Ich fühle mich erholt, die Schmerzen sind etwas weniger und ich bin unruhig. Positiv unruhig. Ich will weitergehen. Meine Pilgertour ist noch nicht zu Ende. Ich werde mich also auf jeden Fall auf den Weg nach Königsbrück machen. Noch nicht weiterdenken. Erstmal Sachen zusammenpacken, frühstücken und einfach losgehen. Weiterlesen

Tag 4: St. Marienstern – Kamenz

Von Panschwitz-Kuckau geht es zunächst über einen langen Feldweg. Der Regen stört mich nicht mehr sehr. Aber ich hatte Recht, nach der Pause komm ich nicht mehr richtig in Schwung. Wenn es weitergeht, so nehme ich mir vor, werden mittags keine so langen Pausen mehr gemacht, wenn ich an dem Tag noch weiter kommen will. Weiterlesen

Tag 4: Schmochtitz – Kloster St. Marienstern

Ich habe schlecht geschlafen. Wirre Träume. Absurde Geschichten einer Freundschaft. Puh! Schnell abschütteln.
Es ist um 7, ich geh ins Bad. Ich fühle mich trotzdem recht gut erholt, bin so gut wie schmerzfrei, also wird es weitergehen heute!!! :)
In euphorischer Pilgerlaune ziehe ich die Vorhänge zur Seite… Es regnet! Und wie!
Schnell wieder zuziehen. Weiterlesen

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